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Angst

Angststörungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Dank moderner Therapieverfahren wie z.B. der kognitiven Verhaltenstherapie stehen jedoch wirksame Therapiemöglichkeiten dafür zur Verfügung.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Angst eine natürliche und hilfreiche Reaktion unseres Körpers ist. Sie hat die Funktion, uns zu warnen und zu beschützen. In unserem Lebensalltag sind wir immer wieder in (Krisen-)Situationen, wo wir uns um zukünftige Entwicklungen sorgen oder ängstigen. Die Angstempfindungen können dabei ganz unterschiedlich sein, von mulmig bis hin zu heftigsten Angstreaktionen mit starken körperlichen Beschwerden. Im Normalfall gelingt es jedoch, durch Selbstberuhigung und Mutzuspruch, die Angst wieder in den Griff zu bekommen.

Andererseits kann die Angst aber auch außer Kontrolle geraten, dann verwandeln übersteigerte Ängste das normale Leben in ein Gefängnis. Hinzu kommt oft noch eine lähmende Erwartungsangst vor dem erneuten Auftreten der Angst, die oft dazu führt, dass es zu einem Angst-/Panikanfall kommt.
Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unangemessen starker Ängste spielen unsere Gedanken und Vorstellungen. Wenn wir von der Gefährlichkeit einer Sache überzeugt sind, empfinden wir Angst: so entsteht Angst erst durch die Bewertung einer Situation. Es sind nicht die Dinge, die uns Angst machen, sondern wie wir über die Dinge denken ( Epiktet )

Angstsymptome können sein:
Herzklopfen, schneller Puls, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beben, Mundtrockenheit, Hitzewallungen, Sprachschwierigkeiten, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Brustschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bewusstseinsstörungen, wie z.B. das Gefühl, verrückt zu werden, das Gefühl, dass Dinge unwirklich sind oder man selbst 'nicht richtig da' ist, dass man nicht mehr die Kontrolle über die eigenen Gedanken hat, Benommenheit, Angst zu sterben, allgemeines Vernichtungsgefühl;
Angsterkrankungen werden oft auch von chronischen körperlichen Schmerzen begleitet, oder lösen weitere psychische Störung aus, wie etwa Depressionen oder eine Alkohol- und/od. Medikamentenabhängigkeit.

Therapie:
In der Angstbehandlung nutzt die kognitive Verhaltenstherapie den Umstand der fehlerhaften Bewertung der Angst, um angstauslösende Gedanken und Phantasien dem Patienten erkennbar zu machen. Auch kommen Techniken (Entspannungsverfahren, ect.) zur Anwendung, die den Betroffenen in die Lage versetzen, einen anderen - selbstkontrollierten - Umgang mit seiner Angst-/Paniksituation zu erleben. Sie lernen, wie sie den Teufelskreis von Angstgedanken, Angstgefühlen und körperlichen Reaktionen durchbrechen können, indem sie Ihre Angstgedanken wieder unter Kontrolle bringen und damit Angstgefühle abbauen.
Und auch der homöopathischen Psychotherapie, der Behandlung mit pflanzlichen Angstlösern, kommt hier eine wichtige Bedeutung zu.

Je früher Sie sich zu einer Therapie entschließen, umso besser sind die Heilungschancen.
Sollten Sie durch Angstgefühle bereits erhebliche Einschränkungen privater oder beruflicher Natur haben, dann machen Sie eine Therapie. Signifikante Studien konnten belegen, dass sich die kognitive Verhaltenstherapie am besten von allen Therapieverfahren für die Behandlung von Angst und Panik eignet.
Wenn Sie daran interessiert sind, etwas mehr über Ihr Risiko für eine Angst-/Panikerkrankung zu erfahren, beantworten Sie die nachstehenden 'Fragen zur Angst'.
Je nach Ergebnis, nehmen Sie die Selbstbeurteilung mit zu meiner Sprechstunde. Der weitere psychopathologische Befund hilft abzuklären, ob und um welche Form einer Angsterkrankung es sich handelt und welche Therapiemaßnahmen notwendig sind.

Fragen zur Angst
Entscheiden Sie bei jeder Feststellung, ob die Aussage für Sie zutrifft oder nicht:

• Ich fühle mich nervöser und ängstlicher als sonst
• Ich ängstige mich oft grundlos
• Ich rege mich leicht auf / bekomme das Gefühl, in Panik zu geraten
• Ich fühle mich nahe daran, zusammenzubrechen
• Meine Arme und Beine beben und zittern
• Ich leide an Verspannungen an Kopf-, Nacken- und Rücken
• Ich fühle mich oft kraftlos, schwach und müde
• Oft pocht mein Herz ganz schnell
• 11. Ich leide unter Schwindelgefühlen
• 12. Ich habe Angst, ohnmächtig zu werden
• 13. In meinen Fingern und Zehen spüre ich Taubheit und Kribbeln
• 15. Ich leide unter Magendruck / Verdauungsstörungen
• 16. Ich muss häufiger als sonst Wasser lassen
• 17. Ich fühle, wie mein Gesicht heiß wird und ich erröte
• 19. Ich schlafe schlecht und habe Alpträume

 

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